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Laser

Tattooentfernung mittels Laser ist keine Zauberei sondern das Resultat und Zusammenspiel professioneller und modernster Laser Technik mit jahrelanger Erfahrung im Umgang mit dem größten Organ eures Körpers, eurer Haut.

Als Inhaber des Tattoostudios Planet Pain(t) bist du bei uns in den besten Händen. Unsere jahrelange Erfahrung im Tattoobereich kommt dir gerade auch bei der Tattooentfernung zugute. Für eine optimale Tattooentfernung sollte man in der Lage sein, das Tattoo perfekt zu bewerten sowie Hintergrundinformationen vom Kunden zu verstehen. Wer ist also besser für die Tattoooentfernung geeignet als der, der diese auch sticht?!

Oder möchtest du das Aufhellen deines alten Tattoos für ein Cover up? Wir können dir genau sagen welche Voraussetzungen dein Cover up benötigt, nach welcher Sitzung ein Ergebnis bereits ausreicht und welche Bereiche überhaupt gelasert werden müssen. Bei uns bekommst du alles aus einer Hand!

Wir sind bekannt für unsere umfassenden Beratungen und die gute Vorbereitung und Pflege der zu lasernden Stelle. Bei uns steht auch bei der Tattooentfernung der Kunde immer im Mittelpunkt.

Überzeugt?! Dann vereinbar doch einfach einen kostenlosen Beratungstermin zur Tattooentfernung.

Wir freuen uns auf dich.



Mit unserem Pikosekunden-Laser zur Tattooentfernung bist du mit deinem Tattoo bei uns genau richtig. Schneller, schmerzärmer und nahezu alle Farben behandelbar, dies sind kurz gesagt die Vorzüge eines Lasers, welcher im Pikosekundenbereich arbeitet. Damit arbeiten wir im Bereich der Tattooentfernung auf dem neuesten Stand der Technik. Verbrennungen oder Narbenbildung gehören der Vergangenheit an, da bei der Behandlung deutlich weniger Hitze in die Haut eingebracht wird.

Die ultrakurzen Lichtimpulse im Bereich von Pikosekunden (Impulsdauer zwischen 10−9 und 10−12 s) zerstören die Farbpartikel unter der Haut, im Vergleich zu Nanosekundenlasern, deutlich stärker, wodurch sie schneller vom Körper abtransportiert werden können. Hierdurch ergibt sich bei der Tattooentfernung oftmals eine nur halbsolange Behandlungsdauer im Gegensatz zum Nanosekundenlaser.

Informiert euch hier weiter über Themen rund um Tattoos und Tattooentfernung mittels Laser.

Tattoos – Welche Arten von Tätowierungen gibt es?

Bei Tätowierungen kann man, grob betrachtet, zwei verschiedene Arten von Tattoos unterscheiden – „Profitätowierungen“ und sogenannte „Laientätowierungen“. Das Prinzip einer Tätowierung zeigt dabei den Unterschied. Unsere Haut wird in drei Bereiche unterteilt: die Oberhaut (Epidermis), die Lederhaut (Dermis oder Corium) und die Unterhaut (Subkutis). Ein Profitätowierer ist auf Grund seiner Erfahrung in der Lage, die Farbe mit der Nadel in die zweite Hautschicht, der Lederhaut, zu stechen. Hierbei werden die größeren Farbpigmente in den Papillarkörpern der Haut dauerhaft eingekapselt. Diese können auf Grund ihrer Größe nicht von den Fresszellen (Makrophagen) des Körpers über das Lymphsystem entfernt und ausgeschieden werden. Bei Laientattoos passiert es häufig, dass die Farbe mehr in die Oberhaut oder sogar bis in die Unterhaut gestochen wird. In der Oberhaut werden die Farbpigmente nicht dauerhaft verkapselt und mit jeder Regeneration der Haut immer mehr abgetragen. Dadurch verblassen diese Tattoos sehr schnell. Gern wird dies auch als „Biotattoo“ bezeichnet. Weitaus schlechter ist es, wenn die Farbe bis in die dritte Hautschicht, der Unterhaut, gestochen wird. Dadurch kann es oft zu Narbenbildung kommen. Farbpigmente, die so tief gestochen werden, sind meist schwerer zu entfernen.

Profitätowierungen sind bei einer Tattooentfernung prinzipiell meist besser mit dem Laser zu behandeln. Allerdings sind auch Laientattoos, welche nur in die Oberhaut gestochen wurden, auf Grund ihrer Oberflächlichkeit gut zu behandeln. Wurde allerdings bis in die Unterhaut gestochen, so kann ein Entfernen der Tätowierung schwierig und langwierig werden. Gerade bei den Outlines machen wir diese Erfahrung bei der Tattooentfernung häufig.

Was das Alter einer Tätowierung angeht so kann man nicht pauschal sagen, ob junge oder alte Tätowierungen besser zur Tattooentfernung mittels Laser geeignet sind. Eine alte Tätowierung, welche schon stark ausgeblichen ist, ist oft schon in wenigen Sitzungen zu entfernen. Andererseits können bei älteren Tätowierungen die eingekapselten Farbpigmente tiefer in der Haut liegen, wodurch mehr Behandlungen erforderlich sein können. Junge Tätowierungen, die viel Farbe enthalten oder wo schon ein Cover-Up ein altes Tattoo abdeckt, brauchen meist mehr Sitzungen und stellen für eine komplette Tattooentfernung immer eine Herausforderung dar.

Eine weitere Rolle spielen auch die verwendete Farbe und das Tätowierequipment. Meist ist nicht bekannt, welche Farben, und damit welche Inhaltsstoffe, der Tätowierer verwendet hat. Laien verwenden oft Tusche zum Tätowieren. Hier kann es zu Farbverschiebungen kommen. Schwarz kann plötzlich zu braun umschlagen. Rot oder Braun zu Schwarz. Dies verzögert bei einer Tattooentfernung den Behandlungserfolg. Auch wurden früher, und leider auch teilweise heut noch, Metallgriffstücke an der Tätowiermaschine verwendet. Mal abgesehen von der Hygiene, da diese Griffstücke meist immer wieder verwendet werden, können sich durch die Reibung mit der Nadel, winzige Metallspäne ablösen und mit in die Haut eingetragen werden. Dies spielt für das Tattoo selbst keine Rolle, kann aber ein Problem beim Lasern sein. Da das Laserlicht auf Metall reagiert kann es hier passieren, dass diese Metallspäne aus der Haut „herausgesprengt“ werden und somit die Haut zusätzlich verletzen.

Grundlagen – Wie funktioniert die Tattooentfernung mittels Laser?

Wir arbeiten im Bereich der Tattooentfernung mit einem Laser-System, welches im Pikosekundenbereich arbeitet und mit den möglichen Wellenlängen von 1064 nm, 755 nm und 532 nm nahezu alle Farben behandelt werden können. Die ultrakurzen Lichtimpulse (Impulsdauer zwischen 10−9 und 10−12 s) zerstören die Farbpartikel unter der Haut, im Vergleich zu Nanosekundenlasern, deutlich stärker, wodurch sie schneller vom Körper abtransportiert werden können. Hierdurch ergibt sich oftmals eine nur halbsolange Behandlungsdauer im Gegensatz zum Nanosekundenlaser. Der Laserstrahl reagiert dabei mit den Farbpigmenten der Tattoofarbe. Durch die übertragene Energie werden bei einer Tattooentfernung die eingekapselten Pigmente aufgesprengt und in viele kleine Fragmente zerschossen (Photothermolyse). Auf diese Weise sind nun die Farbpartikel klein genug um von den Fresszellen (Makrophagen) aufgenommen und über das Lymphsystem des Körpers abgetragen und ausgeschieden zu werden. Dieser Vorgang kann bis zu 8 Wochen andauern.

Grundsätzlich gilt für jede Tattooentfernung, je dunkler ein Tattoo, desto besser kann gelasert werden. Bei sehr farbigen Tattoos und hellen Farben (außer ausgeblichenes schwarz), sind die Erfolgschancen für eine komplette Tattooentfernung geringer.

Wie viele Behandlungen bei einer Tattooentfernung notwendig sind, kann pauschal nicht beantwortet werden. Faktoren, welche dabei eine Rolle spielen sind z.B. das Alter eines Tattoos, die Menge an Farbe welche in der Haut steckt, wie tief oder flach ein Tattoo gestochen wurde, wurden verschiedene Farbtöne verwendet. Auch das eigene Immunsystem spielt eine wichtige Rolle, da Verheilung und der Abtransport der Farbpartikel merklich beeinflusst werden. Ein gesundes Immunsystem beschleunigt die Heilung und den Abtransport der Farbpartikel. 6-12, teilweise 15 Behandlungen können bei einer Tattooentfernung erforderlich sein. Grundsätzlich gilt, eine Garantie für das komplette Entfernen einer Tätowierung kann nie gegeben werden.

Aber nicht nur für das komplette Entfernen einer Tätowierung ist der Laser einsetzbar. Gerade bei einem Cover up, dem Überdecken von alten Tätowierungen, ist die Laserbehandlung mittlerweile unerlässlich. Gerade bei sehr dunklen Tätowierungen ist es meist sehr schwer ein gutes Cover up zu stechen, da das alte Tattoo oft noch „durchdrückt“. Auch ist man durch die Struktur des alten Tattoos eingeschränkt, was die Motivwahl für das Cover up betrifft. Oft muss für eine vernünftige Abdeckung deutlich größer und in den Bereichen des alten Tattoos sehr dunkel gestochen werden. Hier kommt dem Aufhellen der alten Tätowierung mit dem Laser ein großer Vorteil zu gute. Meist reichen schon 3-5 Behandlungen aus um gut zu covern.

FAQs – Antworten auf häufig gestellte Fragen

Wie fühlt sich eine Tattooentfernung mittels Laser an und welche „Nebenwirkungen“ können auftreten?

Viele vergleichen bei der Tattooentfernung das Lasern mit dem Schnipsen von einem Gummi. Wie schmerzhaft es tatsächlich ist, ist ähnlich dem Tätowieren eher ein subjektives Empfinden. Die Kundenaussagen gehen von „…ich hab es mir schlimmer vorgestellt“ bis „…der Schmerz ist stärker als beim Tätowieren“. Natürlich spielt bei der Tattooentfernung auch die zu lasernde Stelle eine Rolle. Wir wollen euch nichts schön reden. Ja es tut weh! Da allerdings, abhängig von der Größe des Tattoos, die Lasersitzung meist nach 15-25 Minuten erledigt ist, heißt es Zähne zusammen beißen und durch.

Wir lasern nicht bei Schwangerschaft, Virushepatitis, Epilepsie, Nierenerkrankung, Herzproblemen, Hämophilie (Bluterkrankheit), HIV Erkrankung, schweren psychischen Erkrankungen, Herzschrittmacherpatienten, Lebererkrankungen, Diabetes, offenen oder wunden Hautstellen.

Auf sportliche Aktivitäten sollte nach einer Tattooentfernung für eine Woche verzichtet werden, oder so lange, bis mögliche Blasen oder Verkrustungen abgeheilt sind.

Nebenwirkungen einer Tattooentfernung mittels Laser, welche zeitlich begrenzt auftreten können, aber nicht müssen:

    • Kaum sichtbare bis teils sehr ausgeprägte Blutergüsse.
      • Sind meist nach einer Woche wieder von selbst verschwunden.
    • In seltenen Fällen können bei einer Tattooentfernung leichte Blutungen auftreten (nicht zu vergleichen mit dem Tätowieren).
      • Es wird dann zu einer leichten Krustenbildung kommen, welche der Heilung dient.
      • Diese Verkrustungen sind mit Cremes zusätzlich behandelbar.
      • Niemals die Kruste abkratzen, da darunter die Haut verheilt.
    • Der gesamte Bereich wird sich nach einer Tattooentfernung wie ein leichter Sonnenbrand anfühlen und etwas gerötet erscheinen.
      • Ist nach einer kurzen Zeit wieder verschwunden.
    • Da es durch die gesprengten Farbpigmente auf Grund der ausgelösten Immunantwort (Fresszellen/Makrophagen) zu einer erhöhten Belastung und Aktivität des Körpers in dem Bereich kommt, wird die Stelle nach einer Tattooentfernung sich für mehrere Tage sehr warm anfühlen – ähnlich einer leichten Entzündungsreaktion.
      • Da es sich um einen Heilungsvorgang handelt, ist dies normal und geht von selbst wieder zurück.
    • Die alten Tattoos können sich am Anfang etwas verhärten oder es kann sich, oft im Bereich der Outlines, eine leichte Erhebung/Wulst ausbilden.
      • Unterstützend kann man hier nach ein paar Tagen mit Massagen oder Massagenrollern und Cremes arbeiten.
    • Die Haut kann sich nach ein paar Tagen sehr trocken anfühlen und aussehen.
      • Einfach mit fett-/ ölhaltigen Cremes einreiben – auch unterstützend als Massage.
    • Oft kommt es, ähnlich einem Sonnenbrand, zur leichten Bläschenbildung, welche mit Wundflüssigkeit und etwas Blut gefüllt sein können. In seltenen Fällen kann es nach einer Tattooentfernung zu einer starken und großflächigen Blasenbildung kommen.
      • Es ist sehr wichtig, diese Blasen in Ruhe zu lassen und nicht aufzustechen oder aufzukratzen.
      • Die Blasen schützen die Haut, welche am verheilen ist, vor äußeren Einwirkungen.
      • Es kann unterstützend mit Kühlung der Haut und viel trinken gearbeitet werden.
      • Befindet sich der gelaserte Bereich an einer Stelle, wo mit viel Reibung zu rechnen ist, so sollte dieser Bereich, so lange die Blasen noch da sind, mit einem Wundverband abgedeckt werden.
      • Die Blasen werden nach 1-2 Wochen von selbst verschwinden.
    • Juckende Haut ist nach dem Lasern, während des Heilungsprozesses, ein ständiger Begleiter.
      • Unter keinen Umständen solltet ihr stark kratzen um möglichen Schorf oder Bläschen nicht aufzukratzen.
    • In den ersten zwei Tagen nach dem Lasern muss der Bereich in Ruhe gelassen werden. Ein desinfizierender Wundheilspray kann mehrmals täglich aufgesprüht werden.
    • Es sollte mind. 1 Woche auf Schwimmen oder Sauna verzichtet werden.
    • Duschen ist nach zwei Tagen kein Problem, allerdings sollte auf Seife in dem Bereich verzichtet werden.
    • Es sollte immer möglichst viel Luft an die Stelle gelangen können.

Kosten – Was kostet das Lasern und wie ist die Vorgehensweise?

Ein Pauschalpreis kann für eine Tattooentfernung nicht genannt werden, da man nie genau Vorhersagen kann, wie viele Sitzungen benötigt werden. Genauso spielt bei einer Tattooentfernung auch die Fläche des Tattoos und die Menge an Farbe eine Rolle. Eine Sitzung kann daher je nach Größe zwischen 60-240 € kosten.

Um den Körper nach einer Tattooentfernung nicht zu sehr zu belasten und um das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten, werden sehr große Tattoos auf verschiede Tage aufgeteilt. Wir lasern an einem Tag max. eine Größe von ca. 2 Handflächen (ca. 300 cm2). Zwischen den einzelnen Sitzungen der selben Stelle, sollten 6-8 Wochen liegen. Dies ist die Zeitspanne, wo nach einer Tattooentfernung durch das Lymphsystem die Pigmente abgetragen werden.

Eine frische Tätowierung sollte gut abgeheilt sein bevor die Stelle für eine Tattooentfernung mit dem Laser behandelt wird. Verkrustungen oder die sogenannte Silberhaut dürfen nicht mehr vorhanden sein.

Eine gelaserte Stelle benötigt immer etwas länger bis sie wieder neu tätowiert werden kann. Hier spielt die Regeneration der Haut eine wichtige Rolle, damit die Farbpigmente wieder gut von der Haut aufgenommen werden können. Meist kann nach einem halben Jahr wieder tätowiert werden.

In Zusammenarbeit mit: color-EX Tattooentfernung