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Cuttings und Dermal Punches werden immer beliebter…

Jeder der sich dazu entschließt sollte auch genau wissen, was es bedeutet und auch die Risiken kennen. Egal ob Du Dich für ein Cutting oder Dermal Punch entscheidest, Du solltest Dich vorab immer gründlich damit beschäftigen. Dafür musst Du mind. 21 Jahre alt sein und auch schon einige Erfahrungen mit Tattoos oder Piercings haben.

Die wichtigsten Kriterien  sind:

  • Hygiene & Sterilität in dem Studio
  • Gesundheitliches Risiko
  • Persönliche Beeinflussung im Berufsleben oder Alltag
  • Aufklärung und Nachbehandlung
  • Kompetenz des Artist

Cuttings und Dermal Punches sind nicht an jeder Körperstelle und nicht bei jedem möglich. Daher  ist vorher immer ein Beratungsgespräch notwendig.


Cutting
Klickt auf die Galerie, um einen kleinen Eindruck über Cuttings zu gewinnen.

Bei Cuttings werden Zeichen, Bilder oder Formen mittels eines Skalpells in die Haut geschnitten.  Es sind auch relativ filigrane und komplexe Designs möglich, was z. B. bei Brandings nicht der Fall ist. Neben Linien können auch großflächige Narbenbildungen erzeugt werden. Dazu verwendet man die Technik des „ Skin Removals „. Bei der Technik wird der gewünschte Bereich der Haut mit dem Skalpell abgeschält. Je nach Hauttyp entstehen so,  wulstige wie auch flache Narben. Ein Skin Removal ist nicht so tief gehend wie die Linien eines Cutting.

Jeder Mensch neigt zu einer anderen Narbenbildung, die sogar von Hautstelle zu Hautstelle variieren kann.  So kann ein Cutting nach dem Schneiden gut aussehen, sich aber bei der Verheilung unterschiedlich entwickeln. Darauf hat man so gut wie keinen Einfluss. Es gibt auch Menschen die bei ihren Narben zur Wetterfühligkeit neigen, das kann sich natürlich als sehr unangenehm herausstellen. Spannungsgefühle auf der Haut bzw. in der Narbe sind zwar sehr selten, aber können  auch auf treten.

Preis: motivabhängig bei einem Stundensatz von 100,- €


Dermal Punch
Klickt auf die Galerie, um einen kleinen Eindruck über Dermal Punch zu gewinnen.

Dermal Punch ist eine Form der Körpermodifikation, wobei größere Teile des Knorpels oder des Bindegewebes herausgestanzt werden; bis acht Millimeter sind möglich. Diese Methode kann man vor allem anwenden, um größeren Schmuck im Ohrknorpel einzusetzen, da dieser schwer zu dehnen ist.  Dabei kommt es im Vergleich zum Piercen, meist zu höherem Blutverlust, was aber nichts mit Schmerzen zu tun hat.  Das beim Punchen entstandene Loch im Ohrknorpel oder Nasenflügel, kann sich nicht wieder zurück bilden, da Knorpel vom Körper nicht reproduziert wird. Lediglich eine Verkleinerung des Kanals, durch nachwachsendes Hautgewebe, ist möglich.

Vorteile:

  • die Bildung von Wildfleisch ist deutlich geringer
  • die Abheilphase ist angenehmer und schmerzärmer, man kann schon oft nach wenigen Tagen wieder drauf schlafen
  • kurze Abheilzeit bei Knorpel, ca. 2 – 3 Monate anstatt 6 – 9 Monate, dadurch auch ein geringeres Risiko für Entzündungen aller Art
  • das Schmuckstück kann sich im Kanal bewegen und sich besser einpassen. Dadurch wird auch kein Druck auf das umliegende Gewebe erzeugt, der die Heilung stören könnte
  • Verknorpeltes Narbengewebe von früheren Piercings, lassen sich durch diese Methode entfernen und durch ein neues, schönes Schmuckstück ersetzen
  • das Punchen schmerzt nicht mehr  als stechen oder schießen

Preis: 69,- € inkl. Schmuck